Wie verhindert man das Brechen von Deckeln bei Mikrozentrifugenröhrchen während der Zentrifugation?
Bei DNA-Reinigungsverfahren wie PCR-Cleanup oder Plasmidpräparation werden Proben häufig in 1,5-mL-Mikrozentrifugenröhrchen gesammelt. Eine falsche Platzierung der Röhrchen kann zu übermäßiger Spannung an den Deckeln führen, was das Risiko von Bruch oder Kontamination erhöht.
Lösung: paarweise positionieren
Stellen Sie die Röhrchen paarweise mit den Deckeln voneinander abgewandt in die Zentrifuge. Diese einfache Maßnahme sorgt für einen sicheren Sitz, reduziert die Belastung der Deckel und minimiert das Risiko von Schäden während der Zentrifugation.
Wie balanciert man eine Zentrifuge richtig, um Schäden am Rotor und Probenverlust zu vermeiden?
Beim Vorbereiten von Proben für die Zentrifugation, sei es zur DNA-Reinigung, PCR-Aufreinigung oder anderen Laborprotokollen, geht es nicht nur darum, Röhrchen zu beladen und auf „Start“ zu drücken. Ein gut ausbalancierter Rotor ist entscheidend für die Integrität der Proben und die Lebensdauer Ihrer Zentrifuge.
Eine unausgeglichene Beladung kann zu starken Vibrationen, lauten Geräuschen und sogar zu einem katastrophalen Versagen des Rotors führen. Dies kann zerbrochene Röhrchen, verlorene Proben, teure Reparaturen oder gefährliche Unfälle zur Folge haben. Richtiges Ausbalancieren sorgt außerdem für eine optimale Probenauftrennung und eine gleichmäßige Pelletbildung.
Lösung: Masse und Volumen immer ausbalancieren
- Röhrchen sollten nicht nur nach Augenmaß, sondern nach Gewicht ausbalanciert werden. Zwei Röhrchen mit gleichem Volumen können unterschiedliche Massen haben, wenn die Lösungen unterschiedliche Dichten aufweisen. Verwenden Sie eine digitale Waage, um sicherzustellen, dass Ihre Röhrchenpaare möglichst genau übereinstimmen
- Platzieren Sie die Röhrchen symmetrisch gegenüberliegend im Rotor. Wenn Sie zum Beispiel vier Proben haben, füllen Sie den Rotor in einem Kreuzmuster. In Mikrozentrifugen mit mehreren Steckplätzen sollten alle Röhrchen gleichmäßig um die Mitte herum angeordnet werden, um die Balance zu gewährleisten
- Wenn Sie eine ungerade Anzahl von Proben haben, bereiten Sie ein Ausgleichsröhrchen („Dummy“) vor – verwenden Sie denselben Röhrchentyp und füllen Sie ihn mit Wasser oder Puffer, sodass die Masse der schwersten Probe erreicht wird. Schon ein zusätzliches Röhrchen kann den Unterschied ausmachen und für einen ruhigen, sicheren Lauf sorgen
Wie wählt man den richtigen Rotor und die passenden Röhrchen für die Zentrifuge aus?
Die Auswahl des richtigen Rotors und der passenden Röhrchen ist entscheidend für eine sichere und effiziente Zentrifugation. Ungeeignete Komponenten können zu schlechter Trennung, zerbrochenen Röhrchen oder sogar zu einem Versagen des Rotors führen.
Lösung: Rotor- und Röhrchenspezifikationen abstimmen
- Rotorart und Kapazität prüfen: Ausschwingrotoren eignen sich ideal für Dichtegradienten-Trennungen, während Festwinkelrotoren am besten für Pelletierungen geeignet sind
- Röhrchenkompatibilität verifizieren: Stellen Sie sicher, dass die Röhrchen für die maximale Drehzahl und Temperatur Ihrer Zentrifuge ausgelegt sind. Die Verwendung ungeeigneter Röhrchen kann zu Rissen oder Leckagen führen
- Material und Verschluss berücksichtigen: Polypropylenröhrchen sind gängig für biologische Proben, während Polycarbonatröhrchen höhere Drehzahlen aushalten. Wählen Sie Deckel, die unter Zentrifugalkraft sicher verschließen
- Herstellerangaben beachten: Konsultieren Sie stets die Handbücher der Zentrifuge und des Rotors, um zugelassene Röhrchentypen und maximale Beladungsgrenzen zu prüfen.
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